Interdisziplinäres Kunst- und Kulturfestival vom 13. bis 17. Mai 2026 im Projektraum der Wagenhallen Stuttgart
Vom 12. bis 18. Mai 2026 lädt ARTspectiva in den Projektraum der Wagenhallen Stuttgart, ein und präsentiert sich als ein Festival, das Kunst neu
denkt: nicht als statisches Objekt, sondern als lebendigen, sinnlichen und partizipativen Prozess. ARTspectiva steht für eine neue Generation von
Kunst- und Kulturerlebnissen, bei der Malerei, Fotogkunst, Mode, Performance, Musik und partizipative Formate zu einem immersiven Gesamterlebnis
verschmelzen.
Im Zentrum des Festivals steht der Gedanke, dass Kunst nicht nur betrachtet, sondern erlebt wird. Sie darf berührt, gehört, durchschritten und
gemeinsam weiterentwickelt werden. Besucherinnen und Besucher werden nicht zu passiven Konsument:innen, sondern zu aktiven Mitwirkenden.
Räume verwandeln sich in Bühnen, Mode wird zur Skulptur, Klang zur Farbe – und Kunst zu einem offenen Dialog zwischen Werk, Künstler:innen und
Publikum.
Bereits beim Betreten des Festivals beginnt dieses Erlebnis mit dem MobilPrint, dem
visuellen Auftakt von ARTspectiva. Ein großformatiges Gemeinschaftswerk aller
beteiligten Künstler:innen dient als Projektionsfläche, in die die ankommenden Gäste
mittels Lichtprojektion eingebunden werden. Ihre Silhouetten verschmelzen mit der
Bildwelt des Kunstwerks und machen die Besucher:innen selbst zum Teil der Ausstellung.
Ein professionelles Foto wird direkt vor Ort ausgedruckt und dient als persönliches
Erinnerungsstück – ein Sinnbild für die zentrale Idee von ARTspectiva: Kunst entsteht im
Zusammenspiel.
Ein besonderer Höhepunkt des Festivals ist der ArtWalk, eine Modenschau, die klassische
Präsentationsformen radikal neu interpretiert. Auf eine großformatige Projektionswand
werden Originalwerke der Ausstellung projiziert. Aus diesen Bildern treten die Models
scheinbar heraus – ihre Outfits sind farblich, formal und konzeptionell exakt auf die
jeweiligen Kunstwerke abgestimmt. Entstanden sind diese Arbeiten in enger
Zusammenarbeit zwischen Künstler:innen und Modedesigner:innen. Mode wird so zur
bewegten Fortsetzung des Gemäldes, der Körper zur Leinwand, der Laufsteg zum
Kunstraum.
Musik bildet das pulsierende Rückgrat von ARTspectiva. Ein durchgehendes Sounddesign begleitet das gesamte Festival und verbindet die
unterschiedlichen Programmbereiche zu einer atmosphärischen Einheit. In den Abendstunden verdichtet sich dieses Klangkonzept zu einem
performativen Erlebnis: Live-DJ-Sets, bei denen Klang, Licht und Projektion miteinander verschmelzen. Die DJs reagieren auf visuelle Impulse, Raum
und Publikum – jeder Abend entwickelt so seine eigene akustische Identität, die von sphärischen Ambient-Sounds bis hin zu tanzbaren elektronischen
Sets reicht.
Als sozialer Treffpunkt fungiert die Get-Together & Lounge, das kommunikative Herz des Festivals.
Die Opening Night bringt Künstler:innen, Sponsor:innen, Medienvertreter:innen und Gäste in einer
offenen, inspirierenden Atmosphäre zusammen. Während der gesamten Festivalwoche laden die
Lounge-Bereiche mit Finger-Food, Drinks und dezentem Sound zum Austausch, Verweilen und
Vernetzen ein – Kunst wird hier auch zum Anlass für Begegnung und Gespräch.
Inhaltlich vertieft wird das Festival durch moderierte Künstlergespräche, die das geistige Zentrum von
ARTspectiva bilden. Jeweils zwei Künstler:innen diskutieren gemeinsam mit einer Moderation aktuelle
Fragestellungen zu Themen wie Technologie, Nachhaltigkeit, Kunstmarkt oder künstlerische Freiheit.
Unterschiedliche Positionen und Perspektiven sorgen für lebendige, pointierte Dialoge. Die Gespräche
finden auf der ArtStage in einer offenen Lounge-Situation statt, begleitet von Licht, Projektionen und
einem live anwesenden Publikum – Kunst wird hier als Denkraum erfahrbar.
Ein außergewöhnliches Highlight ist
die Car Painting – Live-Intervention
mit Maso. Über mehrere Tage hinweg entsteht ein Kunstwerk in Echtzeit: Ein
Fahrzeug wird vom Rohentwurf bis zur finalen Bemalung vor den Augen der
Besucher:innen transformiert. Das Auto dient dabei als performative Leinwand und
wird zum Träger einer Geschichte, die sich im Austausch mit dem Publikum
entwickelt. Die Intervention verbindet Performance, Urban Art und Design und macht
den künstlerischen Prozess selbst zum zentralen Bestandteil des Werks.
Mit der Performance Paint & Dance verschmelzen schließlich Malerei und Tanz zu
einer dynamischen, sinnlichen Kunstform. Bewegung trifft Farbe, Körperlichkeit trifft
Pigment. In dieser Inszenierung entstehen Bilder nicht auf der Leinwand, sondern im
Raum – Tanz wird zur Malerei, Malerei zur Bewegung. Das Ergebnis ist ein visuelles,
emotionales und interaktives Erlebnis, das die Grenzen der Disziplinen endgültig
auflöst.
ARTspectiva 2026 versteht sich als offenes Experimentierfeld, als Plattform für
interdisziplinären Austausch und als Einladung, Kunst neu zu erfahren. Ein Festival,
das nicht nur zeigt, was Kunst sein kann – sondern erlebbar macht, was Kunst
auslöst.
ARTspectiva 2026 – Wenn Kunst zum Erlebnis wird